Gesamtliste des Büros, chronologisch absteigend sortiert. Bitte beachten sie auch die weiteren strukturierten Zugänge zu unseren Projekten im Menü ≡ sowie im Kasten rechts, der die Projekte nach Vorhabentyp listet.

 

Raumverträglichkeitsuntersuchung (RVU) zur Küstenautobahn A22

ndsNiedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Hannover (2007 - 2008)

Anlass

Ergänzend zur Umweltverträglichkeitsstudie im Rahmen der Planungsgemeinschaft Drecker/Smeets/Hartlik bekam das Büro Im Jahr 2007 den Auftrag zur Erarbeitung der Raumverträglichkeitsuntersuchung zur A22, in der die Folgen für die nicht direkt umweltbezogenen raumordnerischen Belange (Raum- und Siedlungsstruktur, Gewerbe, Fremdenverkehr, Land-, Forst-,  Rohstoff-, Wasser- und Energiewirtschaft) geprüft wurden. Die RVU zählt neben der UVS ebenfalls zu den Antragsunterlagen, die im Raumordnungsverfahren nach Niedersächsischem Raumordnungsrecht beizubringen sind.

Einbringung von Gesundheitsbelangen an größeren Infrastrukturplanungen - Flughafenerweiterungen

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Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (2007)

Im Projekt werden die Rahmenbedingungen für die Beteiligung von Gesundheitsbehörden an Planungsprozessen der Flughafenerweiterung und des Flughafenneubaus dargestellt.

Kompetenz- und Effizienzsteigerung der Planungsbeiträge Gesundheitsschutz – Beiträge zur gestuften Planung an Bundesverkehrswegen

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Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (2006)

Gegenstand des Projektes ist die Darstellung der gestuften Planung im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung in Verbindung mit den Planungsbeiträgen der unteren Gesundheitsbehörden.

Kompetenz- und Effizienzsteigerung der Planungsbeiträge Gesundheitsschutz - Arbeitsanleitung für Gesundheitsbehörden

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Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (2005)

Mit diesem Projekt will das LÖGD die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen dabei unterstützen, im Rahmen von Planungsverfahren mit integrierter UVP ihren Beitrag zum Schutzgut "menschliche Gesundheit " weiter zu qualifizieren. In der Planung sind dabei unter anderem ein "Praxis- und Methodenhandbuch Gesundheitsverträglichkeit" sowie ein "Taskmanager Gesundheitsverträglichkeit" als Software-Unterstützung.

Qualitätssicherung zur A39

logo boschARGE Baader-Bosch-Jestaedt (2005 - 2006)

Das Büro übernahm als Subunternehmer der ARGE Bosch-Baader-Jestaedt die interne Qualitätssicherung der UVS im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für den geplanten Neubau der etwa 100 km langen Autobahn A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg. Die Qualitätssicherung wurde begleitend zur UVS durchgeführt.

UVS im Raumordnungsverfahren zur Küstenautobahn A22

ndsNiedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover (2005 - 2008)

Anlass

Für die Bearbeitung dieses Projektes wurde eine Planungsgemeinschaft aus folgenden Kooperationspartnern gebildet (Kurzbezeichnung "Planungsgemeinschaft D·S·H - UVS A22"):

  • Planungsbüro Drecker
    Bottrop

  • Büro Smeets + Damaschek
    Erftstadt

  • Büro Dr. Hartlik
    Lehrte

Behördenunterstützung zum Scoping

logo nordhausenLandratsamt Nordhausen, Untere Wasserbehörde (2003)

Der Krummbach, ein Fließgewässer zweiter Ordnung, soll im Rahmen einer Gewerbe- und Industrieansiedlung in der Größenordnung von ca. 100 Hektar im Westen Nordhausens, in der "Goldenen Aue",  auf einer Länge vom mehr als 400 m überbaut werden. Gemäß Thüringer Wassergesetz ist hierfür ein Planfeststellungsverfahren notwendig. Nach Durchführung einer allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalls gemäß Thüringer UVP-Gesetz  ist darüber hinaus eine UVP erforderlich.

Gutachten zum Neubau des Fußballstadions des FC Bayern München

bund bayBund für Naturschutz in Bayern (2003)

Im Auftrag des BUND Bayern (Kreisgruppe München) wurden die Antragsunterlagen zum Neubau des Fußballstadions des FC Bayern München auf Vollständigkeit und fachliche Plausibilität untersucht. Hierfür ist zunächst ein Raumordnungsverfahren (abgeschlossen im November 2001) sowie anschließend ein Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren (Beschluss im Juli 2002) mit jeweils integrierter Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt worden. Schließlich wurde das Bebauungsplanverfahren eingeleitet und der Bebauungsplan am 2.10.2002 durch den Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung beschlossen.

Qualitätssicherung zu UVS und LBP für A 380 Werft - Flughafenausbau Frankfurt

logo fraportFraport AG (Frankfurt Airport Services) (2003)

Im Auftrag des Vorhabenträgers, der Fraport AG, war das Büro mit der In-time-Qualitätssicherung der Antragsunterlagen im Planfeststellungsverfahren für die A 380-Werft auf dem Flughafengelände Frankfurt zuständig.

Duch das Büro wurden folgende Bestandteile der Planfeststellungsunterlagen qualitätsgesichert:

  • die Umweltverträglichkeitsstudie,
  • der Landschaftspflegerische Begleitplan.

Qualitätssicherung UVS Flughafenausbau Frankfurt (III)

logo fraportFraport AG (Frankfurt Airport Services (2002 - 2004)

Im Auftrag des Vorhabenträgers, der Fraport AG, war das Büro als Qualitätssicherer im Planfeststellungsverfahren für die Prüfung der Antragsunterlagen verantwortlich. Die fachliche Plausibilitäts- und rechtliche Vollständigkeitsprüfung erstreckte sich auf die Bereiche

  • Umweltverträglichkeitsstudie,
  •  Landschaftspflegerischer Begleitplan,

EU-Twinning Projekt zur Stärkung der UVP in Polen

logo uba

Umweltbundesamt (2002 - 2003)

Im Rahmen dieses EU-Projektes, das vom Umweltbundesamt durchgeführt wurde, war Dr. Hartlik als UVP-Experte insgesamt mehrere Monate  im Polnischen Umweltministerium in Warschau tätig. Dabei ging es im Rahmen eines deutsch-polnischen Twinning-Projektes des EU-Programmes PHARE im Rahmen der Unterstützung der Beitrittsländer aus Mittel- und Osteuropa zur Erweiterung der Europäischen Union.

Qualitätssicherung UVS Flughafenausbau Frankfurt (II)

logo fraportFraport AG (Frankfurt Airport Services (2002)

Im Auftrag des Vorhabenträgers, der Fraport AG, war das Büro für die Qualitätssicherung der Erwiderungen auf die Einwendungen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum Flughafenausbau zuständig. Insgesamt wurden aus den über 40.000 Einwendungen etwa 2.300 Sachargumente herausgefiltert, auf die eine Erwiderung erfolgte.

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Referenzen

 

Aktuelles

BauGB-Novelle / § 13b – Beschwerde bei EU-Kommission

Mit Schreiben vom 15. September 2017 hat die UVP-Gesellschaft eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Anlass ist die Baurechtsnovelle, in deren Mittelpunkt der neue § 13b BauGB steht. Unter Anwendung dieser Rechtsvorschrift ist es damit nun möglich, Bebauungspläne im Außenbereich ohne Prüfung der Umweltauswirkungen aufzustellen. Die Gewährleistung, dass alle relevanten Umweltbelange bei der Aufstellung eines Bebauungsplans bekannt sind und in die Abwägung eingestellt werden können, ist damit nicht mehr gegeben. Zu befürchten ist nun, dass die neuen Möglichkeiten verstärkt – ggf. auch wiederholt – von Kommunen genutzt werden, ohne dass eine angemessene Untersuchung der zu erwartenden Umweltfolgen stattfindet. Das Flächenschutzziel (maximal 30 ha/Tag Neuversiegelung) rückt in weite Ferne. Die Beschwerde wird von BDLA, BBN, BUND, DNR, NABU und SRL unterstützt. Weitere Informationen >hier  und auf der Website der UVP-Gesellschaft.

UVP-Modernisierungsgesetz in Kraft getreten

Am 29. Juli 2017 ist das Gesetz zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung rund zweieinhalb Monate nach der Umsetzungsfrist in Kraft getreten. Das novellierte UVPG setzt die Richtlinie 2014/52/EU vom 16. April 2014 zur Änderung UVP-Richtlinie 2011/92/EU in nationales Recht um. Die EU-Kommission hat  am 18.7.2017 ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.  Das novellierte UVP-Gesetz ist neu strukturiert. Für eine erste Orientierung hat das BMUB eine Entsprechungstabelle bereitgestellt, die die alten und neuen Paragraphen gegenüberstellt.  Die Änderungen sind inhaltlich und strukturell durchaus umfangreich. Insbesondere die Vorprüfung des Einzelfalls und die Kumulationsregelungen wurden neu geordnet. Neben der "Fläche" ist auch die "Bevölkerung" gemäß UVP-RL 2014/52 als neues Schutzgut hinzugekommen. Neben den Folgen für das Schutzgut Klima (Treibhausgasemissionen) sind nun auch  Rückwirkungen des Klimas auf das Vorhaben zu betrachten.

UVP-Portale des Bundes und der Länder

Nach den Vorgabe des Art. 6 Abs. 5 der UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU müssen die Mitgliedstaaten Internetportale einrichten, um die Öffentlichkeit angemessen und zeitgemäß informieren zu können: "Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen um sicherzustellen, dass die einschlägigen Informationen der Öffentlichkeit auf der angemessenen Verwaltungs­ ebene elektronisch zugänglich sind, wenigstens über ein zentrales Portal oder über einfach zugängliche Zugangs­punkte."   Seit Ende 2017 sind zwei UVP-Portale zugänglich: das Portal des Bundes, das gemeinsame Portal der Länder. Im Bundesportal werden auch die Vorprüfungen dokumentiert, die als Ergebnis die UVP-Pflicht nicht feststellen konnten.

012

Qualifikation & Umweltprüfung

Die Qualifikation der beteiligten Akteure – hier insbesondere der Vorhabenträger mit seinem Gutachter sowie die verfahrensführende Behörde mit ihrem Personal – ist ein Schlüssel für ein effizientes und qualitativ hochwertiges Verfahren: ohne qualifizierte Gutachter kein guter UVP-Bericht, ohne kompetentes Behördenpersonal keine ausreichende Qualitätssicherung der Unterlagen sowie kein effizientes, zielgerichtetes Verfahrensmanagement.qualifikation2 bluegrey or

Die UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU fordert in Art. 5 Abs. 3: "Zur Sicherstellung der Vollständigkeit und Qualität des UVP-Berichts

•  stellt der Projektträger sicher, dass der UVP-Bericht von kompetenten Fachleuten erstellt wird,

•  stellt die zuständige Behörde sicher, dass sie über Personal mit ausreichenden Fachkenntnissen verfügt oder erfor­derlichenfalls Fachkenntnisse einholt, um den UVP-Bericht zu prüfen" (...) 

Da keine offziellen Zertifizierungs- oder Akkreditierungsverfahren für UVP-Gutachter existieren wie z.B. beim Boden- oder Immissionsschutzrecht, gibt es verschiedene Wege, z.B.:

  1. Vereidigung als öffentlich bestellte UVP-Sachverständige für bestimmte Projektbereiche durch die Industrie- und Handelskammern auf Grundlage von § 6 Gewerbeordnung,
  2. Anerkennung als verbandsanerkannte Sachverständige mit eigener, durch den Verband ausgearbeiteter Sachverständigenordnung,
  3. Zertifizierung aufgrund von internationalen Normenreihen wie z.B. ISO 9001 oder ISO 14001
  4. selbst ernannte 'freie Sachverständige' als ungeschützter Begriff.

Der Weg unter 1. ist relativ aufwändig aber durchaus eine Möglichkeit, eine verbandsanerkannte Zertifizierung nach 2. für UVP-Gutachter existiert (noch) nicht, die relativ unspezifische Zertifizierung unter 3. macht für international tätige Gutachter ggf. Sinn und Option 4. erscheint wenig zielführend. Inwieweit die UVP-Gesellschaft sich des Themas "verbandsanerkannte Sachverständige" annehmen wird, steht noch zur Diskussion.

Lehre & Fortbildung

Das Thema Qualifikation (s.o.) hängt eng mit der Aus- und Fortbildung zusammen. Ausgewiesene Studiengänge mit dem Fokus auf den Intsrumenten der Umweltprüfung exitsieren praktisch nicht. Die in UVP und SUP aktiven Gutachter*innen rekrutieren sich in der Regel aus den Bereichen Landschafts-/Umweltplanung, Raumplanung, Geografie und Geowissenschaften. In den Vollzugsbehörden besteht die Ausbildung i.d.R. aus entsprechenden verwaltungsbezogenen Fachausbildungen. Als Dozent für Umweltprüfungen ist Dr. Hartlik seit den 90er Jahren in verschiedenen Universitäten aktiv, konstant in den letzten 20 Jahren an der Leibniz Universität Hannover (Institut für Umweltplanung, Prof. Dr. Christina von Haaren) und seit dem Wintersemester 2017/2018 auch an der Bauhaus-Universität Weimar (Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung, Prof. Sigrung Langner).

Fortbildungen hinsichtlich des Verfahrens und der Methodik der Umweltprüfungen sind gerade auch nach der Ausbildung sowohl für das Gutachter- als auch Behördenpersonal wichtig und notwendig. Zudem sind das Recht der Umweltprüfungen und das relevante Fachrecht von hoher Dynamik gekennzeichnet, neue Anforderungen an Verfahren und Inhalte sind ein ständiger Begleiter.

Aktivitäten

> Für Behördenanghörige sind in der Regel die landeseigenen Fortbildungsstätten zuständig. So bietet die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) seit mehr als 20 Jahren dreitägige UVP-Schulungen und Aufbauseminare speziell für die UVP an, die auch von Behördenmitarbeitern und Gutachtern aus anderen Bundesländern frei gebucht werden können.
> Die UVP-Gesellschaft veranstaltet in den Jahren ohne UVP-Kongress (ungerade Jahre) eine UVP-Summerschool für Studienabgänger und Berufsanfänger zu einem sehr moderaten Unkostenbeitrag.
> In den geraden Jahren ist dem UVP-Kongress jeweils ein UVP-Tutorial vorgeschaltet, in dem ebenfalls Studienabgängern und Berufsanfängern eine kompakte Lehrveranstaltung angeboten wird, der auf die Inhalte des UVP-Kongresses vorbebreitet.
 >  Auch das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) bietet zumindest eine eintägige Veranstaltung zur UVP an.

 

 

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