Gesamtliste des Büros, chronologisch absteigend sortiert. Bitte beachten sie auch die weiteren strukturierten Zugänge zu unseren Projekten im Menü ≡ sowie im Kasten rechts, der die Projekte nach Vorhabentyp listet.

 

Unterstützung zum Raumordnungsverfahren zur ABS/NBS Bahnstrecke Hanau – Fulda/Würzburg

mkkMain-Kinzig-Kreis (2018)

Gemeinsam mit den Büros Dr. Wachter, Hamburg, sowie Bosch & Partner, berät das Büro den Main-Kinzig-Kreis im Rahmen des Bahnvorhabens "Ausbau- und Neubaustrecke Hanau–Würzburg/Fulda". Dr. Hartlik ist für die Projektleitung verantwortlich. Mit dem Projekt des Bundesverkehrswegeplans sollen mit neuen, zusätzlichen Gleisen Kapazitäten für den heutigen und zukünftigen Verkehr geschaffen werden. Die Fahrzeit soll verkürzt, Fern- und Nahverkehr künftig auf unterschiedlichen Gleisen geführt werden.

Windpark Hettstadt

lra würzburg

Landratsamt Würzburg (2018)

Das Büro untertstützte die Zulassungsbehörde Landratsamt Würzburg, Immissionsschutz und Abfallrecht, bei der Erstellung der Zusammenfasssenden Darstellung und Bewertung der Umweltauswirkungen nach den §§ 11, 12 UVPG (alte Fassung). Alle Einwendungen aus der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden, Träger öffentlicher Belange, Fachstellen unds sonstigen Akteure wurden dabei ausgewertet und berücksichtigt. 

Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren "Feste Fehmarnbeltquerung"

logo nabu

NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. (2017)

Die Planfeststellungsunterlagen für eine feste Fehrmanrnbeltquerung (FFBQ) wurden im Rahmen eines Planänderungsverfahrens umfassend überarbeitet, ergänzt und neu ausgelegt. Im Rahmen eines neuen Erörterungstermins vom 27.6. bis zum 13.7.2017 in Lübeck wurden diese Planänderungen mit zahlreichen Fachexperten, Anwälten, Verbänden und Betroffenen unter Leitung der Anhörungsbehörde, Landesbetrieb Straßenbau Schleswig-Holstein, diskutiert.

Gutachten zu den Planfeststellungsunterlagen "Feste Fehmarnbeltquerung"

logo nabu

NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V.,
Scandlines (2016 - 2017)

Die Planfeststellungsunterlagen für eine feste Fehrmanrnbeltquerung (FFBQ) wurden in einer ersten Beteiligungsrunde mit achttägigem Erörterungstermin im November 2015 diskutiert. Aufgrund zahlreicher substantiierter Stellungnahmen wurde eine umfassende Überarbeitung und Ergänzung der Unterlagen, die rund 10.000 Seiten umfassen, notwendig. Vom 12.7. bis 12.8.2016 lag die Planänderung aus, ein erneuter Erörterungstermin wird vermutlich erst 2017 durchgeführt. Das kombinierten Eisenbahn-Bundesfernstraßen-Vorhaben soll nach Willen des Vorhabenträgers – die Femen A/S Kopenhagen gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein – als Absenktunnel realisiert werden. 

Beratung bei der Planung von Windenergieanlagen

WEA 02Behörden, Vorhabenträger und Betroffene (2015 - 2017)

Wir beraten zur Zeit in verstärktem Umfang Zulassungsbehörden, Träger von Bürger-Windparks ebenso wie  Betroffene von Windenergieanlagen. Unsere vorrangige Zielsetzung ist dabei stets die umweltverträgliche Nutzung der Windenergie. Beratung erfolgt nur bei Projekten, für die ein baurechtliches oder immissionsschutzrechtliches Verfahren mit intergrierter Umweltprüfung nach BauGB bzw. ein Verfahren nach BImSchG mit integrierter UVP (nach Vorprüfung des Einzelfalls oder obligatorisch bei Windparks ab 20 Anlagen) vorgesehen ist. Vereinfachte Genehmigungsverfahren nach § 19 BImSchG ohne UVP werden nicht unterstützt.

Gleichstromtrasse SuedLink - Beratung betroffener Landkreise

logo lh hameln pur

Landkreis Hameln-Pyrmont und weitere betroffene Landkreise (2014 - 2016)

Gemeinsam mit dem Büro OECOS Hamburg unter Leitung von Prof. Runge prüfen wir im Auftrag betroffener Landkreise die Antragsunterlagen für den sogenannten SuedLink nach § 6 NABEG (Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz), die der Vorhabenträger und Übertragungsnetzbetreiber TenneT am 12. Dezember 2014 vorgelegt hat. Die Prüfung auf Vollständigkeit und Plausibilität soll ein transparentes, den Rechtsvorschriften genügendes Verfahren zur Trassenfindung des Vorhabens Nr. 4 aus der Bundesbedarfsplanung sicherstellen. 

Umweltbericht für Gewerbeansiedlung

solingenStadt Solingen (2014)

Im Auftrag der Stadt Solingen wird im Rahmen einer Bebauungsplanung für ein Gewerbegebiet der Umweltbericht nach den Vorgaben des BauGB erstellt. Dabei werden die Ergebnisse einer Lärm- sowie Störfalluntersuchung integriert.

Fachplan Gesundheit, Kreis Unna

logo ligaLandeszentrum Gesundheit NRW (2013 - 2014)

Das Landeszentrum Gesundheit NRW hat das Büro mit der Begleitung der Erprobungsphase zum "Fachplan Gesundheit" beauftragt. Zusammen mit dem Institut für Umwelt-Analyse (IFUA) haben wir die etwa einjährige Erprobungsphase im Kreis Unna planungsfachlich begleitet.

E-Learning-Plattform "ECO-Campus"

logo gizDeutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (2013 - 2016)

Im Auftrag der GIZ entwickelt das Büro Dr. Hartlik auf der Basis der Opensource Software Moodle ein Kurssystem zur nachhaltigen Entwicklung. Es soll einen Beitrag für Universitäten zum "Greening the Curriculum" bieten. Ähnlich wie Joomla, das beim EIA Support System für Syrien entwickelt wurde, ist auch Moodle ein servergestütztes System, das Inhalt und Layout getrennt bereithält und - einen Internetzugang vorausgesetzt - für Entwickler und Nutzer ständig verfügbar ist.

UVP-Verwaltungsvorschrift für Straßenbausektor in Liberia

logo gizDeutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (2013)

Anknüpfend an das Projekt der GIZ in Liberia zum "Capacity Building in Transport Sector" geht es hier um die Entwicklung einer Verwaltungsvorschrift zur UVP von Straßenneubau- und -instandhaltungsmaßnahmen in Liberia für das Ministry of Public Works, das für Planung und Realisierung der Vorhaben verantwortlich ist.

Umwelt- und Klimaprüfung im Straßensektor in Liberia

logo giz

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (2013)

Im Auftrag der GIZ geht es um den Auf- und Ausbau von Kapazitäten des Verkehrssubsektors Straße. Liberias Verkehrsinfrastruktur ist als Folge der kriegerischen Konflikte und unterbliebener Instandhaltung, Rehabilitation und Neubaumaßnahmen schwer beschädigt. Noch ist das Straßennetz weit davon entfernt, allwettertauglich zu sein. Dadurch wird eine wirtschaftliche Weiterentwicklung gebremst, die aber notwendig ist, wenn die Regierung Liberia bis 2030 wieder zu einem afrikanischen Land mit mittlerem Einkommen machen will.

F+E Projekt 'Operationalisierung von strategischen Umweltzielen der Bundesregierung'

logo uba neuUmweltbundesamt (2012 - 2016)

Im Oktober 2012 erhielt Dr. Hartlik den Zuschlag zum Forschungsprojekt "Operationalisierung von in Umweltstrategien der Bundesregierung festgelegten Umweltzielen als Bewertungsmaßstab für SUP und UVP". Der Abschlussbericht wurde 2015 erstellt und befindet sich noch in der Abstimmungsphase mit dem Auftraggeber.. 

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Referenzen

 

Aktuelles

BauGB-Novelle / § 13b – Beschwerde bei EU-Kommission

Mit Schreiben vom 15. September 2017 hat die UVP-Gesellschaft eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Anlass ist die Baurechtsnovelle, in deren Mittelpunkt der neue § 13b BauGB steht. Unter Anwendung dieser Rechtsvorschrift ist es damit nun möglich, Bebauungspläne im Außenbereich ohne Prüfung der Umweltauswirkungen aufzustellen. Die Gewährleistung, dass alle relevanten Umweltbelange bei der Aufstellung eines Bebauungsplans bekannt sind und in die Abwägung eingestellt werden können, ist damit nicht mehr gegeben. Zu befürchten ist nun, dass die neuen Möglichkeiten verstärkt – ggf. auch wiederholt – von Kommunen genutzt werden, ohne dass eine angemessene Untersuchung der zu erwartenden Umweltfolgen stattfindet. Das Flächenschutzziel (maximal 30 ha/Tag Neuversiegelung) rückt in weite Ferne. Die Beschwerde wird von BDLA, BBN, BUND, DNR, NABU und SRL unterstützt. Weitere Informationen >hier  und auf der Website der UVP-Gesellschaft.

UVP-Modernisierungsgesetz in Kraft getreten

Am 29. Juli 2017 ist das Gesetz zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung rund zweieinhalb Monate nach der Umsetzungsfrist in Kraft getreten. Das novellierte UVPG setzt die Richtlinie 2014/52/EU vom 16. April 2014 zur Änderung UVP-Richtlinie 2011/92/EU in nationales Recht um. Die EU-Kommission hat  am 18.7.2017 ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.  Das novellierte UVP-Gesetz ist neu strukturiert. Für eine erste Orientierung hat das BMUB eine Entsprechungstabelle bereitgestellt, die die alten und neuen Paragraphen gegenüberstellt.  Die Änderungen sind inhaltlich und strukturell durchaus umfangreich. Insbesondere die Vorprüfung des Einzelfalls und die Kumulationsregelungen wurden neu geordnet. Neben der "Fläche" ist auch die "Bevölkerung" gemäß UVP-RL 2014/52 als neues Schutzgut hinzugekommen. Neben den Folgen für das Schutzgut Klima (Treibhausgasemissionen) sind nun auch  Rückwirkungen des Klimas auf das Vorhaben zu betrachten.

UVP-Portale des Bundes und der Länder

Nach den Vorgabe des Art. 6 Abs. 5 der UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU müssen die Mitgliedstaaten Internetportale einrichten, um die Öffentlichkeit angemessen und zeitgemäß informieren zu können: "Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen um sicherzustellen, dass die einschlägigen Informationen der Öffentlichkeit auf der angemessenen Verwaltungs­ ebene elektronisch zugänglich sind, wenigstens über ein zentrales Portal oder über einfach zugängliche Zugangs­punkte."   Seit Ende 2017 sind zwei UVP-Portale zugänglich: das Portal des Bundes, das gemeinsame Portal der Länder. Im Bundesportal werden auch die Vorprüfungen dokumentiert, die als Ergebnis die UVP-Pflicht nicht feststellen konnten.

012

Qualifikation & Umweltprüfung

Die Qualifikation der beteiligten Akteure – hier insbesondere der Vorhabenträger mit seinem Gutachter sowie die verfahrensführende Behörde mit ihrem Personal – ist ein Schlüssel für ein effizientes und qualitativ hochwertiges Verfahren: ohne qualifizierte Gutachter kein guter UVP-Bericht, ohne kompetentes Behördenpersonal keine ausreichende Qualitätssicherung der Unterlagen sowie kein effizientes, zielgerichtetes Verfahrensmanagement.qualifikation2 bluegrey or

Die UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU fordert in Art. 5 Abs. 3: "Zur Sicherstellung der Vollständigkeit und Qualität des UVP-Berichts

•  stellt der Projektträger sicher, dass der UVP-Bericht von kompetenten Fachleuten erstellt wird,

•  stellt die zuständige Behörde sicher, dass sie über Personal mit ausreichenden Fachkenntnissen verfügt oder erfor­derlichenfalls Fachkenntnisse einholt, um den UVP-Bericht zu prüfen" (...) 

Da keine offziellen Zertifizierungs- oder Akkreditierungsverfahren für UVP-Gutachter existieren wie z.B. beim Boden- oder Immissionsschutzrecht, gibt es verschiedene Wege, z.B.:

  1. Vereidigung als öffentlich bestellte UVP-Sachverständige für bestimmte Projektbereiche durch die Industrie- und Handelskammern auf Grundlage von § 6 Gewerbeordnung,
  2. Anerkennung als verbandsanerkannte Sachverständige mit eigener, durch den Verband ausgearbeiteter Sachverständigenordnung,
  3. Zertifizierung aufgrund von internationalen Normenreihen wie z.B. ISO 9001 oder ISO 14001
  4. selbst ernannte 'freie Sachverständige' als ungeschützter Begriff.

Der Weg unter 1. ist relativ aufwändig aber durchaus eine Möglichkeit, eine verbandsanerkannte Zertifizierung nach 2. für UVP-Gutachter existiert (noch) nicht, die relativ unspezifische Zertifizierung unter 3. macht für international tätige Gutachter ggf. Sinn und Option 4. erscheint wenig zielführend. Inwieweit die UVP-Gesellschaft sich des Themas "verbandsanerkannte Sachverständige" annehmen wird, steht noch zur Diskussion.

Lehre & Fortbildung

Das Thema Qualifikation (s.o.) hängt eng mit der Aus- und Fortbildung zusammen. Ausgewiesene Studiengänge mit dem Fokus auf den Intsrumenten der Umweltprüfung exitsieren praktisch nicht. Die in UVP und SUP aktiven Gutachter*innen rekrutieren sich in der Regel aus den Bereichen Landschafts-/Umweltplanung, Raumplanung, Geografie und Geowissenschaften. In den Vollzugsbehörden besteht die Ausbildung i.d.R. aus entsprechenden verwaltungsbezogenen Fachausbildungen. Als Dozent für Umweltprüfungen ist Dr. Hartlik seit den 90er Jahren in verschiedenen Universitäten aktiv, konstant in den letzten 20 Jahren an der Leibniz Universität Hannover (Institut für Umweltplanung, Prof. Dr. Christina von Haaren). 

Fortbildungen hinsichtlich des Verfahrens und der Methodik der Umweltprüfungen sind gerade auch nach der Ausbildung sowohl für das Gutachter- als auch Behördenpersonal wichtig und notwendig. Zudem sind das Recht der Umweltprüfungen und das relevante Fachrecht von hoher Dynamik gekennzeichnet, neue Anforderungen an Verfahren und Inhalte sind ein ständiger Begleiter.

Aktivitäten

> Für Behördenanghörige sind in der Regel die landeseigenen Fortbildungsstätten zuständig. So bietet die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) seit mehr als 20 Jahren dreitägige UVP-Schulungen und Aufbauseminare speziell für die UVP an, die auch von Behördenmitarbeitern und Gutachtern aus anderen Bundesländern frei gebucht werden können.
> Die UVP-Gesellschaft veranstaltet in den Jahren ohne UVP-Kongress (ungerade Jahre) eine UVP-Summerschool für Studienabgänger und Berufsanfänger zu einem sehr moderaten Unkostenbeitrag.
> In den geraden Jahren ist dem UVP-Kongress jeweils ein UVP-Tutorial vorgeschaltet, in dem ebenfalls Studienabgängern und Berufsanfängern eine kompakte Lehrveranstaltung angeboten wird, der auf die Inhalte des UVP-Kongresses vorbebreitet.
 >  Auch das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) bietet zumindest eine eintägige Veranstaltung zur UVP an.

 

 

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